Urbantypes Innsbruck

Jede Stadt ist ein lebendiger typografischer Raum voller einzigartiger Geschichten. Fassa­denschriftzüge befinden sich im Wandel von Technik, Kultur, Handwerk und Konsumverhalten in stetiger Veränderung. Was endgültig aus dem Stadtraum verschwindet landet nicht selten im Innsbrucker „Buchstabenarchiv“, einer langjäh­rigen Sammlung, die in dieser Ausstellung für ein paar Wochen – quasi Pop­up – ins WEI SRAUM­ forum übersiedelt. Versehen mit Fußnoten zu unterschiedlichen Aspekten von urbaner Schrift­kultur bildet sie ein Stück typografische Identität von Innsbruck ab.

Elegant, skurril oder unscheinbar. Zart oder massig, geometrisch oder schwungvoll, hell erleuchtet oder filigran geschmiedet – die Vielfalt von Schriftzügen an Innsbrucker Fassaden ist unendlich und so manche Stadtschrift ist ein wichtiger Identifikationspunkt in der eigenen Lebensumgebung. Hinter der inhaltlichen Bedeutung eines Schriftzugs liegt dabei viel mehr: das Zusammenspiel mit der Architektur, die Persönlichkeit eines Schriftgestalters, das Narrativ des jeweiligen Ortes, die Kunst der handwerklichen Herstellung oder ein Stück Wirtschafts- und Globalisierungsgeschichte.

Die Ausstellung in Kooperation mit der Innsbrucker Grafikdesignerin Karen Gleissner und ihrem Buchstabenarchiv thematisiert diese Aspekte anhand ausgewählter Schriftzüge. Sie will dabei weniger nostalgischer Sehnsuchtsort sein, als vielmehr Raum aufmachen für aktuelle Diskussionen – über Typografie, Kultur und urbane Veränderungsprozesse.

Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 30. Mai 2017 um 19 Uhr
 
Dauer der Ausstellung:
31. Mai bis 1. Juli 2017
 
Öffnungszeiten:
Di 14–20 Uhr / Mi-Fr 14–18 Uhr / Sa 11–15 Uhr
 
WEI SRAUMforum
Andreas-Hofer-Straße 27
6020 Innsbruck
Eintritt frei!
 
Das Projekt wird gefördert von der Stadt Innsbruck im Rahmen der stadt_poteziale 2016
 
 

Öffentliche Fördergeber

Premiumpartner

Partner

Programmpartner

Medienpartner

Firmenmitglieder

Unterstützer